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Abschied PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 10:16 Uhr

Kameraden im Felde 1815 Kameraden im Felde 1815

Im Jahre 1915 veröffentlichte Dr. Eugen Tannenbaum (1890-1936) die Sammlung "Kriegsbriefe deutscher und österreichischer Juden". In seinem Vorwort schreibt er:

"Der Brief aus dem Feld ist Bringer ungezählter Schicksale geworden. Mag er auch um Wochen und Monate zurückdatiert sein, so trägt er doch den Stempel des Erlebten, ist irgendwie Ausdruck des großen Geschehens, Gechichte in anschaulicher Form. Selbst wenn die Menschen, die sie geschrieben haben, uns unbekannt sind, - der Reiz ihrer Schilderungen ist darum nicht geringer. Im Gegenteil. . ."

Den Volltext des Werkes finden sie bei Lexikus.de. Die Bebilderung ist nachträglich angefügt worden [Anmerkung der Redaktion]

Ein Viehhändler aus einer kleinen Stadt Bayerns, Vater von sieben Kindern, der am 3. August 1914 ins Feld gerückt ist, hinterließ nachstehenden Brief.

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Justus von Liebig und sein Haus PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 11:21 Uhr

Abb. 1 Universitätsprofessor Justus Freiherr von Liebig. Nach einem Gemälde von Wilh. Trautschold, gestochen von J. Bankel Abb. 1 Universitätsprofessor Justus Freiherr von Liebig. Nach einem Gemälde von Wilh. Trautschold, gestochen von J. Bankel

Luise von Kobell schreibt in ihrem Buche „Unter den vier ersten Königen Bayerns“:

Eine neue Errungenschaft waren die durch Liebig eingeführten Vorlesungen, wie aus Folgendem ersichtlich ist.

„Einladungen zu den Vorträgen, welche während der Fasten 1853 im neuen chemischen Laboratorium gehalten werden. München, 9. Februar 1853.

Programm der Vorträge: 1. Den 12. Februar: Über die Natur der Flamme. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 2. Den 15. Februar: Faust auf der Bühne. Hoftheater-Intendant Dr. Franz Dingelstedt. 3. Den 19. Februar: Über den Kohlenstoff und die Kohlensäure. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 4. Den 22. Februar: Über Gold und Eisen. Professor Dr. Franz Ritter von Kobell. 5. Den 26. Februar: 1. Über die Natur der Gase. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 6. Den 1. März: Über die germanischen Volkslieder. Geheimer Legationsrat Wilhelm von Dönniges. 7. Den 5. März: Organisches Bruchstück aus dem erzählenden Gedichte Julian. Professor Dr. Emanuel von Geibel. 8. Den 8. März: Über die äginetischen Bildsäulen der Glyptothek. Geheimer Rat Professor Dr. Friedrich von Thiersch.“

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Neue Amalienstraße Nummer 66 PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 07:54 Uhr

Abb. 1 König Max II. und Königin Marie auf der Alm. Gemälde von Philipp Foltz. Abb. 1 König Max II. und Königin Marie auf der Alm. Gemälde von Philipp Foltz.

Im Salon Dönniges

In eine ganz anders geartete Geisteswelt, in den Salon des Freundes und Erziehers Max II., des Rates im Auswärtigen Amt Wilhelm von Dönniges, führt Otto Freiherr von Völderndorff, der seine scharf beobachtenden Münchner Erinnerungen unter dem anmutigen, aber doch zu bescheidenen Titel: „Harmlose Plaudereien eines alten Münchners“ zusammenfasste. Man liest dort:

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Im Hause Emilie Lindners PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:56 Uhr

Abb. 1 Gegend bei Bogenhausen Abb. 1 Gegend bei Bogenhausen

Die politischen Verhältnisse, auf die Dingelstedt hinzielt, spielten auch in das gesellschaftliche Leben herein und führten zur „Zirkelbildung“. Einen solchen in seiner geistigen und sozialen Struktur eigenartigen Zirkel, die hochkatholische Gesellschaft Münchens, versammelte Emilie Linder um sich. Über diesen Kreis berichtet H. W. Riehl in seinen „Kulturgeschichtlichen Charakterköpfen“:

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Neu-München PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:20 Uhr

Abb. 1 Auf der Föhringer Terrasse. Aquarell von Wilhelm von Kobell (1837) Abb. 1 Auf der Föhringer Terrasse. Aquarell von Wilhelm von Kobell (1837)

Die Fremdenkolonie unter König Max II. Über die exklusive Stellung der sogenannten „Berufenen“, meistens Norddeutscher, die König Max an seinen Hof zog, äußert sich Franz von Dingelstedt in seinen „Münchner Bilderbogen“:

Um die Mitte der fünfziger Jahre war die Fremdenkolonie so an Zahl gewachsen, im Bestande befestigt, daß sie als eigenes Element in der Bevölkerung gelten durfte, als solches auch bereits sich wirksam erwiesen hatte. Die meisten der neuen Ankömmlinge gruppierten sich um die Universität: Liebig, der Chemiker, - Jolly, der Physiker, - Siebold, der Zoologe, - Bischoff, der Anatom und Physiologe, - Pfeufer, der Therapeut, - Sybel, der Geschichtsschreiber, nach seinem frühen Abgang ersetzt durch Giesebrecht, - die Kulturhistoriker Riehl und Löher, - Bluntschli, der Staatsrechtslehrer, - Carriere, der Philosoph und Kunsthistoriker, - der Pandektist Windscheid, - also Männer aller wissenschaftlichen Fächer und aller akademischen Fakultäten mit Ausnahme der theologischen.

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