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Geschichte & Geschichten
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Freitag, den 07. Mai 2010 um 16:43 Uhr |
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Karl Stoettner und Dr. Robert Pickl
Erinnerungen an das Kriegsende in Mallersdorf und Pfaffenberg vor 65 Jahren von Franz Gabriel sen. Mallersdorf
Kriegsende vor 65 Jahren (fg) Heute, am 8. Mai, jährt es sich zum 65. Mal, dass der Zweite Weltkrieg sein Ende fand. Deutschland hatte kapituliert. Im Geschichtsbuch „Der Zweite Weltkrieg“ von Lothar Gruchmann ist zu lesen: Am 8. Mai 1945, schwiegen um 23:01 Uhr, die Waffen. Auf Anordnung von Großadmiral Karl Dönitz, der nach dem Selbstmord von Adolf Hitler am 30. April 1945 zum Reichskanzler eingesetzt worden war und den Zweiten Weltkrieg baldigst beenden wollte. besiegelten Generaloberst Alfred Jodl und Generaladmiral v. Friedeburg, Befehlshaber der deutschen Kriegsmarine, am 7. Mai 1945, nachts um 2:41 Uhr, im Hauptquartier von Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der Alliierten Truppen in Reims, die Gesamtkapitulation der deutschen Streitkräfte mit Einstellung der Feindseligkeiten am 8. Mai 1945 ab 23:01 Uhr.
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Geschichte & Geschichten
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Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 10:16 Uhr |
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Kameraden im Felde 1915
Im Jahre 1915 veröffentlichte Dr. Eugen Tannenbaum (1890-1936) die Sammlung "Kriegsbriefe deutscher und österreichischer Juden". In seinem Vorwort schreibt er:
"Der Brief aus dem Feld ist Bringer ungezählter Schicksale geworden. Mag er auch um Wochen und Monate zurückdatiert sein, so trägt er doch den Stempel des Erlebten, ist irgendwie Ausdruck des großen Geschehens, Gechichte in anschaulicher Form. Selbst wenn die Menschen, die sie geschrieben haben, uns unbekannt sind, - der Reiz ihrer Schilderungen ist darum nicht geringer. Im Gegenteil. . ."
Den Volltext des Werkes finden sie bei Lexikus.de. Die Bebilderung ist nachträglich angefügt worden [Anmerkung der Redaktion]
Ein Viehhändler aus einer kleinen Stadt Bayerns, Vater von sieben Kindern, der am 3. August 1914 ins Feld gerückt ist, hinterließ nachstehenden Brief.
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Land & Leute
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Sonntag, den 07. Februar 2010 um 11:21 Uhr |
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Abb. 1 Universitätsprofessor Justus Freiherr von Liebig. Nach einem Gemälde von Wilh. Trautschold, gestochen von J. Bankel
Luise von Kobell schreibt in ihrem Buche „Unter den vier ersten Königen Bayerns“:
Eine neue Errungenschaft waren die durch Liebig eingeführten Vorlesungen, wie aus Folgendem ersichtlich ist.
„Einladungen zu den Vorträgen, welche während der Fasten 1853 im neuen chemischen Laboratorium gehalten werden. München, 9. Februar 1853.
Programm der Vorträge: 1. Den 12. Februar: Über die Natur der Flamme. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 2. Den 15. Februar: Faust auf der Bühne. Hoftheater-Intendant Dr. Franz Dingelstedt. 3. Den 19. Februar: Über den Kohlenstoff und die Kohlensäure. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 4. Den 22. Februar: Über Gold und Eisen. Professor Dr. Franz Ritter von Kobell. 5. Den 26. Februar: 1. Über die Natur der Gase. Professor Dr. Justus Freiherr von Liebig. 6. Den 1. März: Über die germanischen Volkslieder. Geheimer Legationsrat Wilhelm von Dönniges. 7. Den 5. März: Organisches Bruchstück aus dem erzählenden Gedichte Julian. Professor Dr. Emanuel von Geibel. 8. Den 8. März: Über die äginetischen Bildsäulen der Glyptothek. Geheimer Rat Professor Dr. Friedrich von Thiersch.“
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Land & Leute
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Sonntag, den 07. Februar 2010 um 07:54 Uhr |
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Abb. 1 König Max II. und Königin Marie auf der Alm. Gemälde von Philipp Foltz.
Im Salon Dönniges
In eine ganz anders geartete Geisteswelt, in den Salon des Freundes und Erziehers Max II., des Rates im Auswärtigen Amt Wilhelm von Dönniges, führt Otto Freiherr von Völderndorff, der seine scharf beobachtenden Münchner Erinnerungen unter dem anmutigen, aber doch zu bescheidenen Titel: „Harmlose Plaudereien eines alten Münchners“ zusammenfasste. Man liest dort:
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Land & Leute
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Samstag, den 06. Februar 2010 um 13:56 Uhr |
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Abb. 1 Gegend bei Bogenhausen
Die politischen Verhältnisse, auf die Dingelstedt hinzielt, spielten auch in das gesellschaftliche Leben herein und führten zur „Zirkelbildung“. Einen solchen in seiner geistigen und sozialen Struktur eigenartigen Zirkel, die hochkatholische Gesellschaft Münchens, versammelte Emilie Linder um sich. Über diesen Kreis berichtet H. W. Riehl in seinen „Kulturgeschichtlichen Charakterköpfen“:
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