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Versöhnung-Walter Kohls Versuch einer Emanzipation PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Mittwoch, den 03. August 2011 um 07:11 Uhr

Cover von W. Kohls Buch Cover von W. Kohls Buch

Beim Auslöffeln einer fremden Suppe

Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet, die vor allem im Fernsehen sich um Walter Kohls Biographie kräuselten.

Das Rauschen im Blätterwald ist leiser geworden, und der Kanzlersohn sitzt nicht mehr jede Woche auf einer anderen TV Couch. Es ist eine gute Zeit, sich noch einmal in Ruhe das im Frühling erschienene Buch kritisch anzusehen.

Denn obwohl es zunächst Stimmen gab, die von "Wackeln des Vater-Denkmals" oder "Abrechnung" sprachen, ging die Presse doch ziemlich glimpflich mit Walter Kohl als Autor um.

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Münchens Tierpark Hellabrunn PDF Drucken E-Mail
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München - Tierpark Hellabrunn München - Tierpark Hellabrunn

Aus: Die Kunst. Monatsheft für freie und angewandte Kunst 1899. Band 28. 1913

 

Der Mensch des zwanzigsten Jahrhunderts, — der Torpedos und Maschinengewehre konstruiert und Luftschiffe mit Bomben ausrüstet, rühmt sich trotz all dieser verbesserten Mordwerkzeuge einer verbesserten Humanität. Gewisse Dinge können wir heute nicht mehr mit ansehen; der Gedanke an sie empört uns. Warum? Weil sie unmenschlich grausam, weil sie barbarisch sind und der Kultur widersprechen. Dennoch gab es Zeiten — und sie liegen noch gar nicht lange hinter uns — in denen unleugbar große Kulturfortschritte gemacht wurden, obwohl das Gefühl der Humanität ein anderes, weit gröberes war. Zeiten, in denen die Folter als ein ganz selbstverständliches Werk galt und die Geisteskranken wie die Verbrecher und schlimmer noch behandelt wurden. Ganz gewiss, für Barbareien dieser Art hat sich das Empfinden verschärft, so sehr, dass es spontan und unwillkürlich reagiert, wenn es sich verletzt fühlt. Der Mensch hat über den Menschen nachgedacht, hat besser von ihm denken gelernt, und so sind wir — trotz allem — in der Humanität vorwärts gekommen.

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Ursprung der Kirche im Elend (1265.) PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 04. April 2011 um 18:19 Uhr

Aus: Sagenbuch der bayerischen Lande: aus dem Munde des Volkes, der Chronik und der Dichter herausgegeben von A. Schöppner. Band 3. 1853. Nach handschriftlicher Notiz, mitgeteilt, v. Jos. Heiserer

Das Kirchlein im Elend der Pfarrei Attl hat seinen Ursprung von einem heiligen Kruzifix, welches nach glaubhafter Leut' Aussag um das Jahr 1628 den Innstrom herabgeschwommen und sich in dem Archenwerk bei Kloster Attl gestellt, welches dann der dazumal geweste Fischer in sein Zillen gehebt und der Prälat Abt Konrad nach Wasserburg Renovierens wegen zum Maler geschickt, allda es während den Kriegsläuften lange Zeit liegen verblieben. Darnach hat es das Kloster Anno 1645 gleich einer andern Martersäulen aufstellen lassen. Weil sich aber dann die Andacht dazu gemehret, ist ihm zu Ehren die Kapell erbaut und Anno 1658 vollendet worden. Der Ort, wo sie steht, hieß von Uralters „im Elend.“

 
Die beiden Baumeister zu Wasserburg (1264.) PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 04. April 2011 um 18:15 Uhr

Aus: Sagenbuch der bayerischen Lande: aus dem Munde des Volkes, der Chronik und der Dichter herausgegeben von A. Schöppner. Band 3. 1853.

Heuer sind es volle sechshundert Jahr, seit das Wasserburger Rathaus erbauet worden. An die Geschichte dieses Baues knüpft sich eine schöne Sage.

Zu Wasserburg sollten zu gleicher Zeit eine Kirche und ein Rathaus erbauet werden. Also berief man Steinmetzen und Bauleute zu Hauf und trug den Meistern auf, des Geschäftes nicht zu säumen. Es waren aber zwei wackere Steinmetzen, Hans und Stephan mit Namen, die hatten das Werk übernommen, also dass der ältere, Hans, den Bau der Kirche, der jüngere, Stephan den Bau des Rathauses zu führen hatte.

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Die Wahrzeichen von Wasserburg (1263.) PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 04. April 2011 um 18:11 Uhr

Aus: Sagenbuch der bayerischen Lande: aus dem Munde des Volkes, der Chronik und der Dichter herausgegeben von A. Schöppner. Band 3. 1853.

Graf Engelbert war von einer harten Fehde zurückgekehrt. Er hatte seines eigenen Vaters (Arnolds von Diessen) Bruder — den unruhigen Rocke, im siegreichen Kampfe getötet. Land und Leute hatten jetzt Ruhe, aber das Gewissen des Grafen wurde zuweilen von dem Gedanken, einen Blutsverwandten ermordet zu haben, geängstigt. Der Graf gedachte an ein gottgefälliges, frommes Werk der Versöhnung.

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