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Vermischtes
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Samstag, den 06. Februar 2010 um 07:30 Uhr |
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Abb. 1 Vignette von Eugen Napoleon Neureuther
Gedicht von König Ludwig I.
Glühend schien die Sonne, noch glühender schlugen die Herzen Bei dem glänzenden Fest, welches die Liebe beseelt. Gegenwart war die Vergangenheit wieder, ich schien auf das Neue Der Beherrscher des mich freudig umgebenden Volkes. Doch es war nur ein Traum, ein Traum, den ich Wachender hatte, Aber es ist kein Traum, daß ich geliebt von dem Volk.
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Vermischtes
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Samstag, den 06. Februar 2010 um 07:16 Uhr |
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Abb. 1 Arbeiten an der Bavaria in der Erzgießerei (1848) Radierung von G. Hahn
Josef Anf. Pangkofer, ein beliebter Alt-Münchner Schriftsteller, schreibt im Oktober 1852 in Ehlingenbergs großem Sammelwerk ,,Das Königreich Bayern in seinen altertümlichen, geschichtlichen, artistischen und malerischen Schönheiten“:
Die Idee zur Aufstellung der Bavaria ging von König Ludwig aus, der ein Riesenerzbild geschaffen wissen wollte, gleich jenem der Pallas, welche, ein Werk des Bildners Phidias, auf dem athenischen Tempelberge der Akropolis 26 griechische Ellen hoch aufragte. Gleich dem Phidias hatte Schwanthaler, der Schöpfer der Bavaria, das traurige Geschick, sein größtes Werk im Leben nicht mehr vollendet zu sehen.
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Geschichte & Geschichten
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Freitag, den 05. Februar 2010 um 16:09 Uhr |
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Abb. 1 Guido Görres. Bleistiftzeichnung von A. Muttenthaler.
Zwei Briefe Josephine Kaulbachs an ihren Gatten nach Berlin.
20.August 1848.
Bei uns in München geht es wieder toll zu. Es ist ein Lärmen und Toben in den Straßen; die Wühler und Schreier lassen nicht nach, das Volk auf alle mögliche Weise aufzuwiegeln. Nun setzen sie den Leute in den Kopf, den Hausschatz, die Juwelen des Staates, hätte König Ludwig fortgebracht.
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Geschichte & Geschichten
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Freitag, den 05. Februar 2010 um 15:04 Uhr |
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Als sich die durch die Februar-Unruhen heraufbeschworene Erregung nicht legen wollte und vom König Garantien verlangt wurden, die zu geben er sich nicht entschließen konnte, willigte er in die Abdankung, die er später manchmal bereute, und die auch die anderen bereuten. In einem Patent vom 20.März 1848 gab er seine Thronentsagung bekannt:
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Geschichte & Geschichten
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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 09:47 Uhr |
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Abb. 2 Studenten-Freikorps. Zeitgenössische Steinzeichnung
Am 9. Februar 1849. Über diese Ereignisse dieses Tages berichtet die Augsburger Postzeitung:
Bekanntlich haben schon seit einiger Zeit die übrigen Studierenden aus Ursachen, die hier unberührt bleiben mögen, die „Alemannen“ überall und auch in den Hörsälen mit der entschiedensten Verachtung behandelt, sodaß vorgestern der Fürst Wallerstein sich persönlich zur Universität begab, um Ruhe innerhalb der Hörsäle zu bewirken. Heute Mittag nun, zu einer Zeit, wo eben eine große Anzahl von Studenten aus den Kollegien kam, gab es wieder einen Konflikt mit Alemannen. Man begann zu pfeifen, Pereat zu rufen und auf ähnliche Weise seinen Hohn gegen dieselben auszudrücken, was einen großen Teil der Straße hinauf bis in die Nähe des Bazars fortdauerte. Hier stellt einer der Verfolgten (Graf Hirschberg) einen der nachfolgenden Studenten, zieht einen Dolch und führt damit mehrere Stöße auf ihn, die jedoch glücklicherweise fehlgehen. Ein Offizier und ein Gendarm fallen dem Stechenden in den Arm und hindern ihn, einen Mord zu begehen.
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