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Land & Leute
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Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 01:21 Uhr |
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Abb. 1 Pferderennen auf dem Oktoberfest.
J. N. Ringseis widmet in den von seiner Tochter Emilie herausgegebenen „Erinnerungen“ dem Freunde dieses Gedenkblatt: Dieser Wackere war der Sohn eines Münchner Tischlers. Als kleiner Knabe war er durch Krankheit unfähig zum Gehen und Stehen; seine Beinchen litten am Schwinden oder einer Verkrüppelung. Da trat eines Tages seine Mutter im Vorbeigehen in die Herzogspitalkirche, um vor dem Bilde der schmerzhaften Mutter Gottes Hilfe in ihrem Kummer zu erflehen.
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Land & Leute
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Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 01:03 Uhr |
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Abb. 1 Sonntag- Nachmittag am chinesischen Turm. Steinzeichnung von Friedrich Kaiser.
Reinhold Sebastian Zimmermann (1815-1893), der Stammvater einer fruchtbaren Künstlerfamilie, hat in seiner Selbstbiographie „Erinnerungen eines alten Malers“ folgende Eindrücke vom Leben der jungen Münchner Künstler in den 1840er Jahren festgehalten:
Man macht sich kaum einen Begriff, was für junges Volk sich damals auf der Akademie herumtrieb, nicht etwa aus Eifer, etwas zu lernen, sondern hauptsächlich, um sich zu amüsieren.
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Geschichte & Geschichten
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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 18:54 Uhr |
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Abb. 1 Kegelbahn des Arche Noe. Wirtshausgarten an der Wurzerstraße. Radierung von F. Bollinger.
Felix von Schiller in seinem Büchlein über München vom Jahre 1843: An der Isar liegt, gleich neben der steinernen Brücke, ein kleines Wirtshaus, „Zum grünen Baum“ genannt. Hier trinkt man immer ausgezeichnetes und frisches Bier.
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Geschichte & Geschichten
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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 15:09 Uhr |
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Das Oktoberfest in München um 1830
Das Oktoberfest und der Keferloher Markt dieser zu Anfang September, für den St. Egidientag bestimmt, nur wenige Stunden dauernd, jenes zu Anfang Oktober während einer ganzen Woche, können beide Volksfeste der Münchner genannt werden. Der Charakter derselben ist aber unter sich wesentlich verschieden.
Bei dem Oktoberfeste auf der freien weiten Theresienwiese, im Angesicht himmelblau glänzender Gebirge, vor der nun emporstrebenden Magna Bavaria und der bayerischen Ruhmeshalle mit deutschem Eichenhain, unter Teilnahme des Hofes, ringt sich eine bunte, zu keiner anderen Zeit so zahlreiche Menge von nahe an Hunderttausend zu jener schönen Epoche Altgriechenlands hinauf, wo Spiele ein Band um die Nation schlangen.
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Land & Leute
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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 14:39 Uhr |
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Abb. 1 Nordostseite der Residenz mit der Hofapotheke 1828. Gemälde von Domenico Quaglio.
Der Ringkampf, der im Jahre 1840 zwischen dem starken Jean Dupuis und dem Simmerl vom Faberbräu im Münchner Hoftheater ausgetragen wurde, erregte so ungeheures Aufsehen, daß etwa zwanzig Lithographien und Flugblätter darüber erschienen. Von den zeitgenössischen Autoren berichtet Johann Nepomuk Sepp:
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