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Mein Bayern
Die Landschaft um München und die Stadt PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Montag, den 01. Februar 2010 um 08:03 Uhr

Abb. 1 Gegend bei München Abb. 1 Gegend bei München

G. H. von Schubert, Professor der Naturgeschichte an der Münchner Universität, schreibt an seine Schwester im Jahre 1827:

Meine neue Heimat soll ich Dir beschreiben? Nun dazu gehört Gott sei Dank nicht allein die kleine, enge Gasse und das Haus, das ich darin bewohne, aus dessen Fenstern ich so wenige Prozente des Sternenhimmels sehe, als die Gläubiger des bankerotten Kaufmanns von ihrem dargeliehenen Kapital zurück bekommen, denn zur Heimat rechne ich außer der Stadt München selbst auch ihre Umgend,  soweit das Auge sehen kann, mit Land und Leuten.

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Heinrich Heine in München PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Montag, den 01. Februar 2010 um 07:46 Uhr

Abb. 1 Feierlicher Empfang König Ludwigs I. bei seiner Rückkehr aus Griechenland am 14. April 1846. Steinzeichnung von Gustav Kraus Abb. 1 Feierlicher Empfang König Ludwigs I. bei seiner Rückkehr aus Griechenland am 14. April 1846. Steinzeichnung von Gustav Kraus

Vom Spätjahr 1827 bis zum Sommer 1828 lebte Heinrich Heine in München, wo er als Redakteur für den Cottaschen Verlag tätig war. Unter seiner Leitung erschienen hier zwei Bände der „Neuen Politischen Annalen“, für die er einen Teil seiner „Englischen Fragmente“ schrieb. Er hoffte auf eine Professur an der Münchner Universität. Als sie ausblieb, obwohl sich Cotta, unter Überreichung der Werke Heines, bei König Ludwig sehr nachdrücklich dafür eingesetzt hatte, wurde Heine bitter. Das mag den Ton erklären, in dem er in Briefen und Aufsätzen über München spricht:

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Die gelehrten Kreise um das Jahr 1826 PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 01. Februar 2010 um 07:28 Uhr

Abb. 1 Die Hochbrückmühle und das Bäckerknecht- Bruderschaftshaus im Tal. Radierung von F. Bollinger Abb. 1 Die Hochbrückmühle und das Bäckerknecht- Bruderschaftshaus im Tal. Radierung von F. Bollinger

Eine der ersten Regierungshandlungen König Ludwigs I. war die Verlegung der Ludwig Maximilians-Universität von Landshut nach München im Jahre 1826. Zu den Gelehrten der Akademie traten damit als neues Element im wissenschaftlichen Leben Münchens die Universitätsprofessoren. Einer von diesen, Professor G. H. von Schubert, der als Ordinarius für Naturgeschichte aus Erlangen berufen war, schreibt in seiner Selbstbiographie „Der Erwerb aus einem vergangenen Leben“ über das Leben der gelehrten Kreise Münchens in der Frühzeit der Akademie:

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Die Persönlichkeit Ludwigs I. PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 01. Februar 2010 um 07:08 Uhr

Abb. 1 Abschied des Königs Otto von Griechenland am 6.Dezember 1832. Nach einer Zeichnung von Ph. Foltz. Lithographiert von G. Bodmer Abb. 1 Abschied des Königs Otto von Griechenland am 6.Dezember 1832. Nach einer Zeichnung von Ph. Foltz. Lithographiert von G. Bodmer

Luise von Kobell, die Tochter Franz von Kobells, die „Unter vier Königen Bayerns“ viel erlebte oder aus Mitteilungen ihrer Familie unter diesem Titel zu einem zweibändigen Werke zusammentrug, schreibt:

Die Persönlichkeit Ludwigs I. muß man mit dem, wenn auch etwas abgenützten Worte „interessant“ bezeichnen. Schön soll er in seiner Jugend gewesen sein; als ich ihn sah, war er es nicht mehr.
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Der Regierungswechsel 1825 PDF Drucken E-Mail
Geschichte & Geschichten
Montag, den 01. Februar 2010 um 06:51 Uhr

Abb. 1 König Ludwig im Kreise seiner Familie. Nach einer Originalzeichnung G. Bodmers auf Stein gezeichnet von J. Melcher Abb. 1 König Ludwig im Kreise seiner Familie. Nach einer Originalzeichnung G. Bodmers auf Stein gezeichnet von J. Melcher

In den von Emilie Ringseis gesammelten und im Jahre 1886 herausgegebenen Erinnerungen ihres Vaters, des berühmten Arztes J. N. von Ringseis, der als Freund und Vertrauter Ludwigs I. in München eine maßgebende Rolle spielte, ist über den Regierungswechsel des Jahres 1825 zu lesen:

Im Herbst 1825 soll König Max Joseph I. geäußert haben: ,,Wenn nur mein Namenstag schon vorüber wäre!“

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