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Cornelius kommt nach München PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Montag, den 01. Februar 2010 um 06:30 Uhr

Abb. 1 Akademie-Direktor Peter von Cornelius. Nach einer Zeichnung von K. H. Hermann. Gestochen von Carl von Gonzenbach Abb. 1 Akademie-Direktor Peter von Cornelius. Nach einer Zeichnung von K. H. Hermann. Gestochen von Carl von Gonzenbach

J. N. von Ringseis erzählt in seinen Erinnerungen: Nach dieser Abschweifung kehre ich zum Cornelius von dazumal zurück, der, als er endlich im Juni 1825 in München erschien, begeistert gefeiert wurde.

In Dachau schon empfing ihn eine Abordnung von Zöglingen der Akademie, ihm ihre Freude und Ergebenheit auszudrücken; ein Fackelzug folgte und Mahlzeiten, offizielle wie freundschaftliche, wobei mir ein Abendfest, das ich in meinem Haus ihm gegeben, in fröhlichem Erinnern geblieben ist; denn alles hatte geholfen, es zu verschönern:

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Ein „Ausflug“ nach Schwabing um 1820 PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 17:59 Uhr

Abb. 1 Blick auf Schwabing. Radierung von Wilhelm von Kobell (1818) Abb. 1 Blick auf Schwabing. Radierung von Wilhelm von Kobell (1818)

Frau Josephine Kaulbach, eine geborene Münchnerin, erzählte nach der Aufzeichnung ihrer Tochter, Frau Josephine Dürck-Kaulbach in deren Buch „Erinnerungen an Wilhelm von Kaulbach und sein Haus“ über einen Münchner Sonntag um das Jahr 1820:

Der Münchner Bürger führte, als ich jung war, etwa 1810 bis 1820 ein monotones, spießbürgerliches, aber arbeitsames Leben.

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Wie ein junger Akademiker im Jahre 1807 in München lebte. PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 17:28 Uhr

Abb. 1 Das Rathaus gegen den Peters Freithof. Radierung von F. Bollinger. Abb. 1 Das Rathaus gegen den Peters Freithof. Radierung von F. Bollinger.

Der berühmte Schlachtenmaler Albrecht Adam (1786-1862) schreibt in seiner Selbstbiographie, die H. Holland 1886 aus dem Nachlaß herausgab, über sein Leben in München als junger Kunstbeflissener:

Damals und so lange mein Aufenthalt in München währte, wohnte ich in einem aus Ziegelwänden erbauten Gartenhäuschen, das nach drei Himmelsgegenden Fenster hatte. Ein aus leichten Brettern gezimmertes Stiegenhaus, bei welchem durch viele Spalten der Wind hereinblies, war mein Schlafgemach, in dem ich, um ein reines Zimmer zum Malen zu haben, Sommer und Winter, selbst bei der strengsten Kälte schlief.

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Ein Mordversuch aus religiösen Motiven PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 12:57 Uhr

Abb. 1 Das Isartor von der Außenseite, rechts die Torwachthäuser. Radierung von Domenico Quaglio (1810) Abb. 1 Das Isartor von der Außenseite, rechts die Torwachthäuser. Radierung von Domenico Quaglio (1810)

Friedrich Thiersch schreibt an seine Mutter unterm 28. März 1811 aus München:
Ich ging am 28. Februar gegen 9 Uhr abends vom Präsidenten Jacobi nach Hause. Als ich in die kleine und einsame Gasse des Schulgebäudes, wo ich wohne, kam, ging vor mir einer meiner Kollegen, Professor Urban, mit einem Knaben, den er bei sich hatte, ebenfalls nach unserer Haustür. Er war bereits durch dieselbe in das Haus getreten und im Begriff, sie hinter sich wieder zu verschliefen, als ich davor erschien und die Klinke drückte, um noch mit ihm zugleich hineinzukommen, ehe sich die Tür wieder schlösse. In dem Augenblicke, wo sich die Tür öffnete, fühlte ich im Nacken eine heftige Erschütterung, wie vom Schlage eines Hammers,

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Die Münchner und die norddeutschen Gelehrten der Akademie. PDF Drucken E-Mail
Land & Leute
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 12:05 Uhr

Abb. 1 Eröffnung der ersten Ständeversammlung des Königreichs Bayern am 4. Februar 1819. Steinzeichnung von Domenico Quaglio. Abb. 1 Eröffnung der ersten Ständeversammlung des Königreichs Bayern am 4. Februar 1819. Steinzeichnung von Domenico Quaglio.

Brief des Herrn von Baranoff an Friedrich Thiersch. Luzern, 8.Juni 1808.
Der Bayer, wenn er seinen Acker oder sein Handwerk oder sein Amt redlich bestritten, will froh und heiter, ohne weitere Sorgen sein Leben genießen. Er geht dann in das Bierhaus oder ins Theater oder ins Museum und läßt sichs gut schmecken bei einem Gläschen Wein oder einem Journal und Roman, je nachdem sein Stand, und kümmert sich den Teufel nicht um die Fortschritte in Kunst und Wissenschaft;

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