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Dich begrüßen meine Lieder,

Teures Land: Bavaria!

 

Könnt' ich doch in deinen Schatten wohnen,

Flurenbuntes schönes Partnachtal!

Säuselnd über Felsen sich ergießen

Sehen deines Faukens Silberfall.

moarloweMünchner Neurologe rüttelt an Säulen der Forschung

Der Film „Anonymus“ zeigt uns derzeit eher banale Überhöhungen einer Idee mit altem Kern – der Zweifel an der Person Shakespeare. Bastian Conrad arbeitete 20 Jahre als Leiter der Neurologischen Klinik der TU München. Seit Jahren forschte er privat und legt nun eine Art Lexikon der Shakespeare-Forschung vor.

SEINS ODER NICHT SEINS - DAS IST HIER DIE FRAGE

Darin belegt er auf 700 Seiten durch hunderte Argumente, Fakten und Quellen, wie der mit 29 Jahren in Misskredit geratene Wunderdichter Christopher Marlowe seine Schreibkraft fortführte. Er täuschte mittels Komplott seinen Tod vor und gewann den nicht intellektuellen Kaufmann William Shakespere, für ihn mit leicht verändertem Künstler-Namen aufzutreten.

Vier Jahrhunderte lang wurde über die Autorenschaft unter Interessierten gerätselt. Nun präsentiert Conrad ein schwer wiegendes Fundament für Jahrzehnte weiterer Forschung. Hauptgedanke:

Marlowe schrieb aus dem Hintergrund alles, was wir aus der Feder „Shakespeares“ kennen.


Buchtitel des China-BandesIn München erschien gerade ein neuer Band über zeitgenössische chinesische Künstler.


Hierbei wurden umfassend und mit weitem Spektrum sowohl Einheimische wie auch Exil-Chinesen zu Tanz, Ballett, Schauspiel, virtueller Grafik, aber auch zu Bildhauerei, Literatur, Musik, Coda und Malerei befragt.

Für die Leser und Leserinnen von mein-bayern haben wir das neue Buch angeschaut und die Künstlerinterviews ausgewertet.

Vermittlung von Kultur und Sprache durch sechs Jahrzehnte

Heute (9. August 1951) vor 60 Jahren wurde das heute unter Kulturinteressierten, Sprachschülern und Autorin weltweit bekannte Goethe Institut in München gegründet, wo es auch heute noch seinen Hauptsitz hat.

Damals vom friedlichen, völkerverständigenden Ansatz her – innovativ und einzigartig, gibt es heute mit dem gerade in Nikosia gegründeten Büro bereits 150 Standorte.

Die ersten drei Streiche der ReiheAlle guten Dinge sind - viel mehr als drei

Im Juli war es endlich so weit. Band 3 der Lexikus Buchreihe, die im April startete, ist zu haben.

Der seit genau 100 Jahren leider vergessenen Autorin Ilka Maria Ungar wurde nun ein kleines Denkmal ihrer eigenen Arbeit gesetzt.

Mit einem Vorwort ihres Wiederentdeckers, Prof. Vlado Obad - erschien der Gedichtband "Feierabend".

Wilfried SchmicklerWilfried Schmickler kommt zu Wort

Er ist einer der bekanntesten und profiliertesten Kabarettisten Deutschlands.

Wilfried Schmickler stammt aus dem Rheinischen. Dort tritt er am häufigsten auf und dort wurde er auch mit Kölner Kollegen wie Jürgen Becker im Trio Dreigestirn bekannt.

Seit fast 20 Jahren bereichert er mit seinen fast immer kraftvollen Monologen die WDR Sendung „Mitternachtsspitzen“.

Er hat vom Deutschen Kleinkunstpreis über den Prix Pantheon auch den Hauptpreis des Deutschen Kabarettpreises gewonnen.

Sein Stil ist hart und ernst, seine Sprache tief, äußerst präzise, schnell vorgetragen und für jedes Publikum eine Herausforderung für den Gehirnkasten.

Im Sommer kommt Schmickler auch nach Bayern, so u. a. am 27. Mai zu Ottis Schlachthof. Wir haben für die mein-bayern Leser den wortgewaltigen Rheinländer zu Wort gebeten, der gerade in der März-Ausgabe von „Neues aus der Anstalt“ mit seiner unten notierten Gier Ballade einen wirkungsvollen Pfeil in Richtung Manager und Mächtige schoss.

 

Pavel Schmidt - vorläufig verlaufenesAusstellung des Schweizer Künstlers Pavel Schmidt in Rheinfelden

Pavel Schmidt ist ein international ausstellender, 1956 in Bratislava geborener, weltgereister Künstler, der sich vor allem durch seine Arbeit im Bereich Malerei, Installationen und Skulpturen einen Namen gemacht hat.

Gerade ging seine Ausstellung „von Herzen und Hirnen - vorläufig verlaufenes“ im Forum Gestaltung in Magdeburg zu Texten von F. Kafka, Paul Celan und J. Roth zu Ende, da kommt schon die nächste Möglichkeit im Süden, über diesen umtriebigen, meist in der Schweiz beheimateten Künstler zu berichten.

Bis 15. Mai ist die Ausstellung „Unmessbar Vermessen“ von Pavel Schmidt in Rheinfelden im badischen Südschwarzwald zu sehen. Für die Leser von mein-bayern haben wir den ausstellenden Künstler Pavel Schmidt befragt:

Luther vor CajetanAus: München: Ein Handbuch für Fremde und Einheimische mit besonderer Berücksichtigung der Kunstschätze dieser Residenz-Stadt. Von Dr. Ernst Förster. 1843

Diese am Nordende der Theatinerstraße gelegene Kirche (samt dem ehemaligen Kloster) wurde zufolge eines Gelübdes der Kurfürstin Adelheid, welche acht Jahre lang in unfruchtbarer Ehe gelebt, von ihrem Gemahl, dem Kurfürsten Ferdinand Maria, erbaut, durch einen Bologner Baumeister Agostino Barella und im J. 1675 eingeweiht. Vollendet wurde sie erst 1767 unter Maximilian Joseph III durch einen französischen Baumeister Couvillers, welcher den Ausbau der Fassade besorgte. Die Statuen an derselben, S. Cajetan und Maximilian, Adelheid und Ferdinand, sind von Roman Boos.

Abb. 1 Einzug der ausländischen Berichterstatter zum Gesamtgastspiel im Hoftheater. Aus den „Fliegenden Blättern“Franz von Dingelstedt (1814 - 1881), als Hoftheaterintendant im Jahre 1851 nach München berufen, hat seine Erinnerungen und Eindrücke in einem Büchlein „Münchner Bilderbogen“ zusammengefasst, worin er von seiner wichtigsten Tat als Münchner Intendant erzählt:

Dienstag, den 11. Juli (1854), vier Tage vor der Eröffnung der Industrie-Ausstellung, ging morgens die Sonne und abends der Theatervorhang über dem großen Ereignis der ersten Gesamtgastspiel-Vorstellung endlich, wirklich, glücklich auf. Die Braut von Messina. Ein Prolog, zu dessen Abfassung ich mehrmals den verzweifelten Anlauf genommen, blieb mir in der Feder stecken. Ich beruhigte mein Gewissen mit der Überzeugung, daß dergleichen Gelegenheitsdichtungen auf dem Liebhabertheater eine gute Wirkung und Stimmung hervorbringen können, während sie ein großes, gemischtes Publikum in der Regel abkühlend berühren.

Abb. 1 Blick auf München mit der PraterinselFriedrich Pecht war acht Jahre von München fern; im Jahre 1843 kam er wieder und erzählt über seine Eindrücke, die er vom Münchner Kunstleben gewann:

Abb. 189 Albrecht IV. der Weise (1447-1508)Der Beitrag von Dr. G. Hager entstammt dem Werk "Denkmale und Erinnerungen des Hauses Wittelsbach im Bayerischen Nationalmuseum". Mit 42 Tafeln und Textabbildungen. Herausgegeben von der Kgl. Direktion des Bayerischen Nationalmuseums aus dem Jahre 1909.

 

Als weiland Seine Majestät König Maximilian II. 1853 ein Museum vaterländischer Altertümer gründete, wurde für die neue Schöpfung zuerst der Name „Wittelsbachisches Museum“ gewählt. Aber schon im Laufe des Jahres 1855 entschied sich der königliche Stifter für die Bezeichnung „Bayerisches Nationalmuseum“. Denn es lag nicht in der Absicht des Königs, die Sammlung auf Altertümer des Königlichen Hauses zu beschränken; es war vielmehr schon von allem Anfang an sein Wille, dass auch das Volksleben und dessen Geschichte besonders berücksichtigt werde. So wuchs das Museum zu einem Nationalinstitut heran; es gibt ein Bild der Kultur- und Kunstentwicklung Bayerns von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart.

Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz geboren. Er versteht das Leben als „Circle“ in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht.

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