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Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz unter nebulösen Umständen geboren (Dem Gebiet mit der geringsten Anzahl Sonnentage im Jahr). Er versteht das Leben als „Circle“, in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht. So gesehen ist seine Lage vielleicht manchmal hoffnungslos, aber niemals ernst. Jeden Tag ein wenig Lachen, damit die Gesichtszüge nie zusammenkrachen. Als dritter Sohn in einer Großfamilie aufgewachsen war das teuerste Gut stets der kaum vorhandene Platz, weshalb er heute sehr auf einen unbebauten Horizont steht. Seine Liebe zum Geschichten schreiben entdeckte er schon in der Grundschule. Die Liebe seines Lebens fand er 20 Jahre später Mitte der achtziger Jahre. Mit dem Saarländer Mädchen ist er seither glücklich verheiratet und der Sohn reicht mit der Haarspitze schon an den oberen Türrahmen. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ließ ihn so manchen Job hinschmeißen, wenn es nicht mehr „stimmte“. Ob er dabei als Nachtwächter plötzlich auf Atomkraftwerke aufpassen sollte oder Pizzen neuerdings einen Flugschein brauchten. Er fuhr mit Staplern und Kränen, verkaufte Stützstrümpfe und Aspirin genauso wie Schnaps, Policen, Rinderfilet, Wurstsalat und Klopapier. Alles immer nur Mittel zum Zweck: Geld verdienen für die vielen Passionen, von welchen er nicht leben konnte. Wenn man ihn fragt, welche er favorisiere, ist die Antwort lang, und von Tages- und Jahreszeit abhängig. Mal ist es Malen, dann wieder Schreiben oder Lesen. Wenn ihn der Hunger plagt, gibt es für ihn nichts Schöneres, als mit seiner Frau zusammen ein Abendessen zuzubereiten aus marktfrischen Produkten. Da Kochen für ihn kein Trockenkurs ist, steht auch immer ein Glas „Koch-Wein“ auf dem Tisch, und alles immer mit Musik. Welche Musik? Ja immer die, die passt. Er höre zum Paella-Kochen keinen Mahler, und zum Malen keinen Flamenco. Ansonsten passt ihm fast jeder Musikstil zu irgendeiner Situation. Sogar Alpenvolksmusik passt, leider nur zum Pusteln kriegen. Als Reisefreak zieht es ihn jedes Jahr mehrmals in die Ferne. Die Kultur und Lebensweise der Menschen zu ergründen, ist ihm dabei Motivation. Filmen und Fotografieren ist dabei stets genauso wichtig, wie Architektur und Gastronomie. Stand er früher auf Abenteuerreisen (nach Afrika trampen oder 700 km im Schlauchboot fahren) macht er heute am liebsten in südlichen Gefilden selber organisierte Rundreisen mit seiner Frau. Er wäre in jungen Jahren gerne Filmregisseur geworden, sei dafür aber definitiv im falschen Land aufgewachsen. Dafür sieht er sich heute neben den Spielen seines FC Basels am liebsten Kinofilme an. Welche? Egal, Hauptsache vor und hinter der Kamera sind Profis. Seine Vorliebe fürs Lesen von Büchern jeglicher Form begann schon im Kindesalter. Schon die Comics mit dem meisten Begleittext fanden seine größte Aufmerksamkeit. Bald war da zu wenig zum Lesen, und da in der Großfamilie sonst niemand etwas vom Lesen hielt, und er Geld eher vom Hörensagen kannte, las er einfach alles, was ihm zwischen die Finger kam. Short-Storys begannen ihn vor 35 Jahren zu interessieren. Inspiriert von E. A. Poe begann er selber zu schreiben. Jedoch brachten erst ein Umzug (in das sonnenreichste Gebiet der Schweiz), ein Unfall und später eine schwere Operation „das Kind“ zum Sprechen, beziehungsweise lösten sich bestehende Blockaden zwischen Kopf und Tastatur.

Schlagfertig und am liebsten humoristisch mit den Wörtern umzugehen, ist seither sein erklärtes Hauptziel geworden. Er bezeichnet sich selber als „Elefant“, da seine früheste Kindheitserinnerung pränatal in der Fruchtblase schwimmend ist. Doch davon ein anderes Mal.

Er lebt heute nach einigen Umzügen nachträglichen Recherchen zufolge „rein zufällig“ im selben Ort, wie sein Ururgroßvater Jahrgang 1857 es getan hatte, dessen drittes Kind wurde in der Gemeinde-Urkunde mit 26 Jahren Verspätung! nachgetragen und hieß …? … gut geraten! ... Peter Georg.

Na dann, auf ein Neues!

 

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Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz geboren. Er versteht das Leben als „Circle“ in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht.

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