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Das Telldenkmal in Altdorf am Vierwaldstätter See

Aus: Die Schweiz. Ein Bildwerk. Die Begleitworte schrieb Heffe, Jacques (?) 1940

Es gibt wohl kaum ein Land, das sich rühmen kann, auf so begeisterte Art von Dichtern besungen worden zu sein. Rousseau, Goethe, Schiller, Albrecht von Haller, Lord Byron, Victor Hugo — um nur einige zu nennen — drückten in ihren Werken eine so starke Bewunderung für das kleine Land aus, dass bald ein immer wachsender Strom von Reisenden aus allen Teilen der Welt ihren Spuren zu folgen begann. So wurde die Schweiz zum klassischen Reise- und Ferienland, zum „Tummelplatz Europas“ und wird es auch so lange bleiben, als Menschen inmitten herrlicher Landschaften Ruhe, Erholung und neue Lebensfreude suchen.

Aus: München: Ein Handbuch für Fremde und Einheimische mit besonderer Berücksichtigung der Kunstschätze dieser Residenz-Stadt. Von Dr. Ernst Förster. 1843

Herzog Wilhelm IV hatte zur Bekämpfung der Kirchenreformation, die ihre zahlreichen Anhänger auch in Bayern gefunden, im J. 1548 die Jesuiten nach Ingolstadt berufen; aus gleicher Absicht zog sie Herzog Albrecht V nach München, wo sie sich anfangs mit dem ziemlich verlassenen Augustinerkloster begnügten, in dem sie 1559 ihre Schule eröffneten.

Die Frauenkirche in MünchenAus: München: Ein Handbuch für Fremde und Einheimische mit besonderer Berücksichtigung der Kunstschätze dieser Residenz-Stadt. Von Dr. Ernst Förster. 1843

Als gegen Ende des dreizehnten Jahrhunderts die Einwohnerzahl von München sich so sehr vergrößert hatte, dass die bisherige Pfarrei zu St. Peter nicht mehr genügte, gründete, auf Ansuchen der Bürgerschaft und mit Bestätigung des Papstes Gregor X, der Bischof Conrad II von Freising die Pfarrei zu Unsrer Lieben Frau mit einer kleinen Kirche.

Abb. 1 Harlaching nächst München. Nach einer Zeichnung von Georg Dillis vom Jahre 1789. J. Suttner in seinen ,,Vermischten Schriften“ (1828).

Ein lustiger Hügel gewährt hier die Ansicht der steinernen Hauptstadt,
Wie sie in des Himmels Blau schneidet der Hänger Kontur,
Und weithin die Ebene decket mit ragenden Türmen und Giebeln,
Durch Pappelalleengebüsch südlich und westlich begrenzt.

Abb. 1 NeuberghausenHeines „Italienische Reise“ nimmt von München ihren Ausgang. Aus dem Süden grüßen die Alpen herüber zu der Terrasse von Neuberghausen bei Bogenhausen, damals dem bevorzugten Ausflugsort der Münchner.

. . . Der Ort, wo dieses Gespräch stattfand, heißt Bogenhausen oder Neuberghausen oder Villa Hompesch oder Montgelasgarten oder das Schlössel, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von München dorthin fahren will.

PrimieroDer Auszug entsammt dem Band I. (Die Ostalpen) des zweibändigen Werkes "Aus den Alpen" von Robert von Lendenfeld (1858-1913) aus dem Jahre 1896. Illustriert von E. T. Compton und Paul Hey. Weitere Beiträge aus dem Titel finden Sie unter Lexikus.de.


1. Das Unterinntal.


Die nördlichen Längstäler der Alpen, der Inngletscher der Glazialzeit, Flintsbach, Falkenstein, der Wendelstein, Birkenstein, Kufstein, Belagerung von Kufstein durch König Max, Tierberg, das Kaisertal, Topographie des Kaisergebirges, Geologie des Kaisergebirges, das Häringer Kohlenflötz, Wörgl, St. Leonhard, das finstere Rattenberg, Brixlegg, das Alpbachtal, Rottenburg, Eremiten und Mönche in St. Georgenberg, Schwaz, Eroberung von Schwaz durch die Franzosen, das Kellerjoch , das Vomper-Tal, Volders, Hall, der Haller Salzberg.

Simon Grimm - KreuzertorAus dem Süddeutschen Reisetagebuch des Herrn Michel von Montaigne
(1533-1592) Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik.

Wir reisten nach Tisch weiter und kamen durch eine weite Ebene mit ganz einheitlicher Vegetation, ähnlich der Ebene von Beausse, nach Augsburg, vier Meilen davon, das als die schönste Stadt Deutschlands gilt, wie Straßburg als die stärkste.

Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz geboren. Er versteht das Leben als „Circle“ in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht.

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