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Das vorliegende Bildwerk möge der Schweiz viele neue Freunde gewinnen und in ihnen den Wunsch erwecken, hier einmal die Ferien zu verbringen um das Land aus der Nähe kennen zu lernen; es möchte auch in den vielen alten Freunden Erinnerungen an unvergessliche Stunden inmitten herrlicher Landschaft wachrufen.

Stellen wir uns einmal vor, man hätte Schulkinder irgendeines Landes vor die Aufgabe gestellt, ein Bild der Schweiz zu zeichnen; was wäre wohl immer wieder anzutreffen? Ein See, Tannenwälder, eine Sennhütte inmitten saftiger Matten, weidende Kühe und, über dem Ganzen, eine von ewigem Schnee bedeckte Bergkette. So naiv dieses Bild auch anmuten mag, so sehr entspricht dennoch sein tieferer Gehalt der Wahrheit. Die Schweiz besticht den Fremden vor allem durch die Vielfalt ihrer landschaftlichen Schönheiten; ihr Name ruft Vorstellungen von verschneiten Berggipfeln, Abgründen und tosenden Wildbächen, von Matten, Wäldern und klaren Seen wach und lässt nicht zuerst an Kathedralen, Paläste und Museen denken, wie dies etwa auf Frankreich oder Italien zutrifft. Die Natur hat dieses kleine Land nicht nur vielfältig und reizvoll gestaltet, sondern auch seine natürlichen Grenzen festgesetzt und dadurch in hohem Maße seine Geschichte bestimmt. Im Zuge der großen Revolution, die in Westeuropa Renaissance und Klassizismus ablöste, begann die Sehnsucht nach der Natur zu erwachen, und es kam daher nicht von ungefähr, dass man gerade auf die Schweiz blickte, dieses in bunter Vielfalt schillernde Kleinod im Herzen Europas.

Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz geboren. Er versteht das Leben als „Circle“ in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht.

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