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Samstag, den 06. Februar 2010 um 12:16 Uhr |
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Franz von Dingelstedt erzählt in den „Münchner Bilderbogen“: Die erste große Industrie-Ausstellung im neuerbauten Glaspalast war eröffnet worden zum großen Missbehagen der ultramontanen Presse, die längst ein Konzert von Unkenrufen anstimmte. Gleichsam zur Bestätigung zog mit dem Fremdenstrom gleichzeitig die asiatische Seuche ein, um ihre Geisel zu schwingen.
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Samstag, den 06. Februar 2010 um 07:30 Uhr |
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Abb. 1 Vignette von Eugen Napoleon Neureuther
Gedicht von König Ludwig I.
Glühend schien die Sonne, noch glühender schlugen die Herzen Bei dem glänzenden Fest, welches die Liebe beseelt. Gegenwart war die Vergangenheit wieder, ich schien auf das Neue Der Beherrscher des mich freudig umgebenden Volkes. Doch es war nur ein Traum, ein Traum, den ich Wachender hatte, Aber es ist kein Traum, daß ich geliebt von dem Volk.
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Samstag, den 06. Februar 2010 um 07:16 Uhr |
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Abb. 1 Arbeiten an der Bavaria in der Erzgießerei (1848) Radierung von G. Hahn
Josef Anf. Pangkofer, ein beliebter Alt-Münchner Schriftsteller, schreibt im Oktober 1852 in Ehlingenbergs großem Sammelwerk ,,Das Königreich Bayern in seinen altertümlichen, geschichtlichen, artistischen und malerischen Schönheiten“:
Die Idee zur Aufstellung der Bavaria ging von König Ludwig aus, der ein Riesenerzbild geschaffen wissen wollte, gleich jenem der Pallas, welche, ein Werk des Bildners Phidias, auf dem athenischen Tempelberge der Akropolis 26 griechische Ellen hoch aufragte. Gleich dem Phidias hatte Schwanthaler, der Schöpfer der Bavaria, das traurige Geschick, sein größtes Werk im Leben nicht mehr vollendet zu sehen.
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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 08:30 Uhr |
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Abb. 1 Titelblatt. Zeichnung von Eugen Napoleon Neureuther
Schnoderhüpfeln von Franz von Kobell
Was waar`s um `n Mai Mit sein` bliemlet`n Rock, Wann er Bloamen g`rad bringet Und bringet koan Bock;
Aber bringt er all` zwoa, Nacha jux` mer ihm zua: Grüß` di` Gott! Grüß` di` Gott, O du herzlieber Bua!
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Montag, den 18. Januar 2010 um 19:47 Uhr |
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Die Donau
Dieses Gedicht ist dem poetischen Pilgerbuch "Donau – Sagen vom Ursprung bis zur Mündung des Stromes", von Ludwig Foglar (1820-1889), aus dem Jahre 1869, entnommen.
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