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Maler und Zeichner, Edmund Harburger 1846-1907 PDF Drucken E-Mail
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Edmund Harburger Edmund Harburger

Aus: Freie Kunst. Der „Kunst für Alle“. XV Jahrgang. München 1904. Berlin.

München. Am 5. Juli verstarb hier der Bildhauer Fritz Christ im Alter von kaum vierzig Jahren. Schüler der Münchener Kunstakademie unter W. v. Rümann, erhielt er eine tüchtige Ausbildung. Schon als Akademiker erwarb er sich die erste Auszeichnung für eine modellierte Aktfigur. Auf den Münchener Friedhöfen stehen mehrere prächtige Denkmale aus seiner Werkstätte. Eigenartiger und künstlerisch noch wertvoller sind seine kleinen Statuetten aus Bronze. Gerade in der Kleinplastik kommt seine solide tüchtige Arbeitsweise am besten zum Ausdruck. Auf den jährlichen Ausstellungen im Glaspalast, bei denen er lange als Juror beteiligt war, fanden sich regelmäßig solche Arbeiten ein.

 
Bildhauer, Prof. Christian Roth 1840-1907 PDF Drucken E-Mail
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Christian Roth Christian Roth

Aus: Freie Kunst. Der „Kunst für Alle“. XXII Jahrgang. München 1907. Berlin.

München. Mit Prof. Christian Roth, der am 22. März hier starb, ist wieder einer der charakteristischen Münchener Künstlergestalten aus dem Leben geschieden. Roth, ein geborener Nürnberger, hat sich autodidaktisch gebildet. Er war ein heißer Streiter im Kampfe um seine künstlerischen Ideale. Seine geharnischte Schrift „Im Kittel und Schurzfell“, die an die bekannte Kunstdebatte in der bayerischen Abgeordnetenkammer 1898 anknüpfte, zeigt ihn von dieser Seite. Roth hätte auch Pamphletist werden können, er besaß vielleicht auch noch das Zeug zu etwas mehr in sich, er aber entschloss sich schon in jungen Jahren, Bildhauer zu werden. Die Plastik war ihm vielfach Mittel zum Zweck, seinen persönlichen Anschauungen und Gefühlen Ausdruck zu geben. Man darf nur an Werke wie den Faun, der sich hinter der Maske des Zeus versteckt, das Kunstgigerl, das Relief „Chronos und die Plastik“ erinnern.

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Historien- und Genremaler, Theodor Pixis 1831-1907 PDF Drucken E-Mail
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Theodor Pixis Theodor Pixis

Aus: Freie Kunst. Der „Kunst für Alle“. XXII Jahrgang. München 1907. Berlin.

München. Am 19. Juli ist in seinem grünumrauschten Sommerheim in Pöcking am Starnberger See wieder einer der Ältesten von der Münchener Künstlerschar entschlafen, der Historien- und Genremaler Theodor Pixis. Er hat sich seine Sporen noch in der Zeit der „großen Historie“ unter Wilhelm von Kaulbach verdient, und es ist mehr als ein halbes Jahrhundert her, dass er (1856) für seinen „Huss auf dem Wege nach dem Konzil von Constanz“ die I. Medaille erhielt. Die nächste Generation kennt ihn mehr als Illustrator und als den Autor mannigfacher, kleinerer, mit großer Akkuratesse gemalter Genrebilder. In der letzten Zeit seines Lebens ist er künstlerisch wenig mehr hervorgetreten. Pixis wurde am 1. Juli 1831 in Kaiserslautern als der Sohn eines höheren Justizbeamten geboren, machte das Gymnasium durch und sollte den Beruf des Vaters ergreifen. Aber schon nach einem Jahr juristischen Studiums trat er von der Universität an die Akademie zu München über, war Schüler von Foltz und Ramberg und dann von Wilhelm von Kaulbach, dessen großzügige Kompositionskunst ihn mächtig anzog und auf ähnliche Wege lockte.

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Maler, Philipp Klein 1871-1907 PDF Drucken E-Mail
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Philipp Klein Philipp Klein

Aus: Freie Kunst. Der „Kunst für Alle“.  München 1907. Berlin.

München. In das Münchener Kunstleben hat der Tod eine empfindliche Lücke gerissen: am 10. Mai ist der Maler Philipp Klein in Hornegg am Neckar im Alter von 36 Jahren einem Herzleiden erlegen. Noch auf der letzten Frühjahr-Ausstellung der Münchener Secession hatte sich Klein mit Stilleben und einigen Landschaften aus Viareggio einen durchschlagenden Erfolg errungen. Er gehörte zu den talentvollsten und hoffnungsvollsten Malern der heranwachsenden Generation; mit unverbrüchlicher Zuversicht arbeitete er an sich selbst; er liebte die Malerei mit einem heißen Herzen.

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Bildhauer, Fritz Christ 1866-1906 PDF Drucken E-Mail
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Fritz Christ Fritz Christ

Aus: Freie Kunst. Der „Kunst für Alle“. XV Jahrgang. München 1904. Berlin.

München. Am 5. Juli verstarb hier der Bildhauer Fritz Christ im Alter von kaum vierzig Jahren. Schüler der Münchener Kunstakademie unter W. v. Rümann, erhielt er eine tüchtige Ausbildung. Schon als Akademiker erwarb er sich die erste Auszeichnung für eine modellierte Aktfigur. Auf den Münchener Friedhöfen stehen mehrere prächtige Denkmale aus seiner Werkstätte. Eigenartiger und künstlerisch noch wertvoller sind seine kleinen Statuetten aus Bronze. Gerade in der Kleinplastik kommt seine solide tüchtige Arbeitsweise am besten zum Ausdruck. Auf den jährlichen Ausstellungen im Glaspalast, bei denen er lange als Juror beteiligt war, fanden sich regelmäßig solche Arbeiten ein.

 
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