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Christin Zenker Sie sagt über das Mittel Sprache, dass es sie erfolgreich mit der Außenwelt verbinde, dass ihre „Droge Schreiben“ ihr gleichzeitig die Möglichkeit böte, ihre Gedanken, die sich wie in einem Vulkan ansammeln, herauszulassen:

„Ich bin in der glücklichen Lage, ein Ventil gefunden zu haben.“

Aus dieser Lage kann Veronika Raila aber auch Wertvolles an Kultur kreieren, weil sie immer mehr Leser mit ihren Geschichten begeistern kann. Einige ihrer Zeilen wirken exakter als sie die meisten Menschen sehen. Wie photographisch negativ gedacht, überlegt sich Raila auch, was manchmal nicht da ist:

„Deshalb lagen pausenlos Fragen in der Luft – keine Antwort bekommen, weder sie noch ich, da die Zeit immer noch sehr finster war“

Ohne diese Art der Aufmerksamkeit, des Feedbacks und des Austauschs, sagt Veronika, wäre sie vielleicht „in der Tiefe eines vergessenen Brunnens“. Wir freuen uns, dass Romantiker nicht immer „hoffnungslos“ sind, senden Lob und Anerkennung an die junge Gewinnerin und wünschen alles Gute bei weiteren Publikationen. Zunächst einmal werden wir bald erfahren, wie Veronika ihren Preis einlöst. Zu gewinnen gab es für den Sieger der on3 Lesereise ein Schreib-Wochenende, was die Autorin nun mit Juli Zeh, Kristof Magnusson oder Ingeborg-Bachmann-Preisträger Tilman Rammstedt erleben kann.

Um ein Interview für die mein-bayern.de Leser bemühen wir uns natürlich.

Carsten Schmidt

Peter Georg SeilerPeter Georg Seiler wurde 1959 in der deutschen Schweiz geboren. Er versteht das Leben als „Circle“ in welchem das Ende stets den Anfang des nächsten Kreises markiert. Zufälle existieren für ihn nicht.

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